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»Verschmelzender Silberschmuck - Experimente mit natürlichen, Skulpturalen Formen« - Projektarbeit von Friedenand Johannes Wäschle

Projektarbeit

Friedenand Johannes Wäschle
SS 2018
(c) Christoph Gorka

Verschmelzender Silberschmuck

Experimente mit natürlichen, Skulpturalen Formen

Diese Arbeit ist ein experimenteller Prozess, der in vier Versuchsreihen eine, dem Material entsprechende Formensprache entwickelt.

Die Schmuckstücke dieser experimentellen Versuche streben zunächst nach natürlichen, materialent-sprechenden Oberflächen, Strukturen und Formen um im weiteren Verlauf des Projektes auch fremde Umrisse und skulpturale Aspekte in die Objekte zu integrieren. Unvoreingenommen nähert sich diese Arbeit dem Ziel ein Gleichgewicht zwischen natürlichen Materialstrukturen und schmückenden Elementen herzustellen. Das Material wird hier durch grobe, handwerkliche Bearbeitung und den massiven Guss in 925er Silber in einem rohen, brutalen Zustand belassen, wobei die Objekte versuchen die Formen des menschlichen Körpers neu zu definieren.

Ergebnis dieser praktischen Bachelorarbeit sind 20, in den vier Versuchsreihen entstandene Objekte, die als solche den Versuch unternehmen den Charakter des Materials und der menschlichen Bearbeitung auszudrücken. Als solches sind diese Schmuckstücke eine sehr persönlicher Antwort auf die Frage wann ein Objekt zum Schmuckstück wird. Ein Schmuckstück erzählt dem Menschen einen kleinen Teil dessen wer wir sind. Ein Objekt wird Schmuckstück, wenn es uns selbst ergänzt, wenn wir uns mit ihm der Welt zeigen möchten und wenn es diesen kleinen Teil von uns preisgibt.