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Lunchtime Lecture

Thomas Gronegger zum Thema: Analog

Der Vortrag versucht in tastenden Schritten die Bedeutung des Begriffs „Analog“ in Bezug auf unser gestaltendes und handwerkliches Arbeiten und Zusammenarbeiten aus wechselnden Blickwinkeln einzukreisen und auszuleuchten. Dabei kratzt die unscheinbare Thematik überraschend unwillkürlich und erstaunlich treffend an gesellschaftlich brisanten Themen wie die Entwicklung gemeinsamer Identitäten und der Identifikation mit Orten, etc. Dabei werden aber eher weniger Felder der Kritik bedient, als dass sich erneuerungswürdige positive Perspektiven einstellen, die die sich weiterdenken lassen.

Lunchtime Lecture

Wann
Donnerstag, 28. Mai 2026, 12.30 - 13.30
Wo
Auditorium NDU
Wer
Thomas Gronegger in der Moderation von Manuel Weilguny

Curriculum Vitae

Geboren 1965 in München. Bis 1992 Studium des Fachs „Kommunikationsdesign“ an der FH Augsburg. Bis 1996 Interdisziplinäres Studium Irregulare „Bildende Kunst und Baukunst“ an der Hochschule für angewandte Kunst Wien in den Bereichen Bildhauerei und Architektur. Einreichung des Buchs „Das Ricetto der Biblioteca Laurenziana“ in Hamburg an der Hochschule für bildende Künste als unabhängige Dissertation. Mehrjähriger Forschungsaufenthalt in Florenz und Rom. 2002 künstlerisch-wissenschaftliche Habilitation mit „Roma Decorum“ an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2004/2005 Mitglied im Gründungsgremium der New Design University St. Pölten (NDU). Leitung der Lehrveranstaltungen zu Wahrnehmungsmethoden, Zeichen - und Formenwerkstatt. Seit 2010 Aufbau und Entwicklung einer vitalen Partnerschaft mit der Transilvanian University Braşov und weiteren Universitären Institutionen im In- und Ausland. Seit 2020 Forschungsprojekt „Surplus, Dorf und Landstadt“. 2026 Blended Intensive Program integriert in Surplus* mit Studierenden und Lehrenden den Universitäten TU Liberec (CZ), UTBV Brasov/Kronstadt und der RWTH Aachen, an der Bauhütte Stavebni Hut, Slavonice.

In meiner Arbeit geht es mir darum, neue Erkenntnisse durch historische und handwerkliche Perspektiven für die gegenwärtigen Denk-, Erzähl- und Gestaltungswelten zu erschließen. Dabei spielt das analoge Entwickeln messender, zeichnerischer und morphologisch analysierender Methoden eine wesentliche Rolle. In meinen Forschungsprojekten bin ich an Themen interessiert, die sich mit analogen, künstlerisch-wissenschaftlichen Analyseformen im Umgang mit Objekten, Bauten und urbanen Gefügen und deren Materialien, Strukturen und Typologien, aber auch neuen Lebensweisen besonders im ländlichen Raum beschäftigen. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zu diesen Themen.