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Lange Nacht der Forschung 2026 - Von Stadl zu Stadl

Studierende der NDU untersuchten leerstehende Stadel und deren Potenzial als räumliche Ressource für sanften Tourismus im Wein- und Waldviertel. Dabei entwarfen sie Mikroarchitekturen für temporäres Wohnen, Nahversorgung und Gemeinschaft und denken den Stadel als vernetztes, zukunftsfähiges Raumlabor weiter.

„Hintaus“ könnte das neue „Voraus“ sein, wenn leerstehende Stadel im Wein- und Waldviertel für sanften Tourismus aktiviert werden. Entlang der rückwärtigen Erschließungswege, der sogenannten Hintausgassen, bilden die Stadel bislang kaum beachtete Ensembles. Radtouren fungieren als Motor eines neuen Wegenetzes, das sich an den Stadelfassaden orientiert und neue Nutzungsperspektiven eröffnet.Mit dem Öffnen der Stadeltore wird die anonyme Zweckarchitektur zu Orten des temporären Wohnens, der Nahversorgung und zu einem räumlichen Netzwerk zum Erhalt dieser besonderen Gebäudetypologie. Die Aneinanderreihung der Stadel wird als Upcycling-Projekt weitergedacht.Für Studierende der NDU im Bachelorstudium Innenarchitektur wird der Stadel zum Raumlabor. ZwischenPrivatsphäre und Gemeinwohl entstehen Raumprogramme aus Minimalstrukturen wie Raumkapsel, Küchenblock, Sanitärzelle und Fahrradwerkstatt, die als Raum-im-Raum unter dem Stadeldach organisiert sind und zugleich gemeinschaftliches Miteinander ermöglichen. Mikroarchitektur erlaubt experimentelle Entwürfe bis hin zu 1:1-Prototypen und thematisiert die Verdichtung von Funktionen als zeitgemäße Strategie ökologischer Nachhaltigkeit.

Wann: 24.04.2026

Wo: Museum Niederösterreich, Kulturbezirk 5, 3100 St.Pölten

Öffnungszeiten: 17:00 bis 23:00 Uhr

@NDU
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