Seitenbereiche:

Vandalismus oder Kunst?

Zwei Künstler und Lehrende der New Design University (NDU) gestalteten einen Container neu. Das Projekt setzt sich kreativ mit der Rolle künstlicher Intelligenz in der analogen Gestaltung auseinander.

Die fortschreitende Entwicklung generativer KI-Tools verändert die Designbranche und wirft neue Fragen für die Ausbildung auf. Wie sich analoges Handwerk und digitale Technologie im kreativen Prozess ergänzen oder voneinander abgrenzen, zeigt eine aktuelle gestalterische Intervention an der New Design University (NDU) in St. Pölten.

Getreu dem Motto „Kreativ. Mutig. Anders.“ gestalteten zwei Künstler und Lehrende der NDU den zentralen Campus-Container neu. Ihre Mission war es, künstliche Intelligenz aktiv in die Gestaltung einfließen zu lassen und das Ergebnis mittels Spraydosen auf die Außenwand des Containers zu bringen.

Das Konzept: Drei Perspektiven auf die KI

Die visuelle Umsetzung greift das Leitmotiv der Universität im Kontext der Digitalisierung auf und gliedert sich in drei zentrale Aspekte:

  • Kreativ mit KI: Die Technologie diente im Vorfeld als Inspiration und Werkzeug für die Ideenfindung.
  • Mutig trotz KI: Das Projekt betont das Selbstbewusstsein, im digitalen Zeitalter die eigene gestalterische Identität zu bewahren.
  • Anders als KI: Das finale Werk setzt bewusst auf analogen Zufall, Emotionen und physisches Handwerk – Eigenschaften, die durch digitale Prompts allein nicht ersetzt werden.
@Stefanie Valicek
Container Spray Aktion