Practice based Research - Manual & Material Culture II

Practice based Research II

Projekttitel:
Practice based Research - Manual & Material Culture, Phase 2

Projektleiter:
Univ.Prof.(NDU) Mag. Hans Stefan Moritsch, NDU
Mag. Annna Wanka, Institut für Soziologie der Universität Wien

Wissensschaftliche Mitarbeiterin:
Julia Pintsuk-Christof, M.A.

Dauer:
September 2016 - August 2017

Studium:
BA Design, Handwerk & materielle Kultur

Finanzierungsgeber:
Wissenschaftsfonds des Landes NÖ


Zusammenfassung:
Wie kann handwerkliches Wissen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Anschluss an die sich verändernde Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts finden?

Auf Basis dieser Forschungsfrage teilt sich das Forschungsvorhaben in zwei zeitlich-historische Sphären: das 20. und das 21. Jahrhundert. Der zweite Teil des Projekts, an dem Studierende und Lehrende des Studiengangs „Manual  & Material Culture” der NDU mit der Durchführung von autobiographisch-narrativen Interviews und Soziologinnen der Universität Wien aktiv mit deren Auswertung beteiligt sind, beschäftigt sich mit dem 21. Jahrhundert.


Über das Projekt:

Die erste Projektphase konzentrierte sich auf HandwerkerInnen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruflich aktiv waren. Im Rahmen des ersten Projektteils waren neben ProjektmitarbeiterInnen auch Studierende des NDU-Studiengangs „Design, Handwerk & materielle Kultur / Manual & Material Culture” mit der Durchführung von leitfadengestützten autobiographisch-narrativen Interviews aktiv beteiligt.

Der entwickelte Leitfaden orientiert sich an der zentralen Forschungsfrage sowie daraus entwickelten Unterfragen. Diese umfassen:

  • Welche Wissensbestände und Kompetenzen haben HandwerkerInnen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruflich aktiv waren?

  • Wie wurden diese Wissensbestände und Kompetenzen erworben? Welche Bildungsbiographien existieren innerhalb dieser HandwerkerInnen?

  • Welche Berufsbiographien und Werdegänge (Karrieren) zeigen sich innerhalb dieser Gruppe von HandwerkerInnen?

  • Wie werden/wurden diese Wissensbestände und Kompetenzen an jüngere Generationen weitergegeben? Welche Zukunftsprognosen geben HandwerkerInnen aus dieser Zeit hinsichtlich ihrer Branche? 

  • Mit welchen Technologien und Materialien haben HandwerkerInnen zu dieser Zeit gearbeitet?


Im Rahmen der zweiten Projektphase wird denselben Fragen für HandwerkerInnen bzw. kreative Berufe im 21. Jahrhundert nachgegangen. Anschließend werden die unterschiedlichen „Handwerksgenerationen“ herausgearbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt.

Das Projekt verfolgt drei Zielsetzungen:

  • Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse: Rekonstruktion und Herausarbeitung von Handwerksgenerationen, ihren Biographien, Wissensbeständen, Kompetenzen (Beitrag zur sozio-historischen Berufs-, Biographie- und Generationenforschung)

  • Anwendung: Weiterentwicklung des Curriculums des NDU-Studiengangs „Design, Handwerk & materielle Kultur / Manual & Material Culture”, Ableitung allgemeiner Rückschlüsse und Perspektiven für Arbeits- und (Über-)Lebensmodelle in handwerklichen und kreativen Berufen

  • Dissemination: Wissenschaftliche Sammelpublikation (Projektergebnisse, Symposiums-beiträge)

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