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EU Interreg-Projekt JH Neu digital

Projekttitel:

ATCZ 264 – JH Neu digital / JH Nově digitální

 

Projektleitung NDU:

Univ.-Prof. Mag. arch. Christine Schwaiger MA (RCA)

 

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin NDU:

Christina Mariella Fritz, BA MA MA

 

Laufzeit:

März 2021 bis Dezember 2022

 

Projektbudget (gesamt):

1,09 Mio. €. Davon werden 85% aus den EFRE-Mitteln der Europäischen Union (INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik), sowie durch staatliche Mittel der Tschechischen Republik finanziert.

 

Projektpartner:

Moravská galerie v Brně / Mährische Galerie in Brno (CZ)

MAK – Museum für angewandte Kunst (AT)

Město Brtnice / Stadt Brtnice (CZ)

Link:

https://www.at-cz.eu/at/ibox/pa-2-umwelt-und-ressourcen/atcz264_jh-neu-digital-jh-nove-digitalni

 

Zusammenfassung:

Josef Hoffmann neu vermittelt. Das Josef-Hoffmann-Museum als Schnittstelle internationaler Zusammenarbeit und das Werk Josef Hoffmanns als Experimentierfeld für innovative Museumsarbeit, insbesondere unter Einsatz digitaler Technologien.

 

Das Projekt ATCZ 264 JH Neu digital stellt Josef Hoffmann als Person und sein Werk ins Zentrum. Als Mitbegründer der Wiener Werkstätte können seine Design- und Architekturentwürfe als maßgebliche Zeugnisse der zentraleuropäischen Moderne (1890 bis 1938) bezeichnet werden.

 

Ziel des Projekts ist die Vermittlung des österreichisch-tschechischen Kulturerbes und die innovative Interpretation von Hoffmanns Nachlass mit Hilfe digitaler Technologien, um ihn einerseits allen Interessierten weltweit online zugänglich zu machen und andererseits als Reaktion auf die (post-)pandemiebedingte Situation der Museen.

 

Die NDU als einer von vier Projektpartnern verfolgt das Ziel, anhand einer pädagogischen und didaktischen Anbindung, je nach aktuellem Semesterangebot, Forschung und Lehre in das Projektkonsortium miteinzubringen, ist an allen kuratorischen Prozessen beteiligt und stellt Expertise insbesondere im Vermittlungsbereich zur Verfügung. Dabei soll auf zeitgenössische Weise auf das Werk Hoffmanns referiert werden, um so einen neuen Zugang zu seinem Erbe zu finden. So sollen vier Videovisualisierungen eine digitale Online-Vermittlung ermöglichen, die neue Erkenntnisse aus dem Werk Hoffmanns und der Wiener Werkstätte darstellen. Diese Ergebnisse sollen auf künstlerische Weise Wissen vermitteln, um die Aktualität von Hoffmanns Werk sowohl online als auch vor Ort in den Ausstellungen der Projektpartner zu repräsentieren.

 

Auch andere Projektleistungen der Projektpartner werden unter Berücksichtigung einer digitalen Online-Vermittlung umgesetzt:

In Anlehnung an die Person von Josef Hoffmann wird das Projekt die erste vollständig digitale Präsentation seines Werks vorstellen, die durch eine digitale Rekonstruktion des ersten Verkaufsraums der Wiener Werkstätte in virtueller Realität ergänzt wird. Eine anschließende internationale Konferenz wird ein interdisziplinäres Publikum im MAK zusammenbringen (möglicherweise online), um zu diskutieren, wie die Gestaltungsprinzipien der Wiener Werkstätte in die Gegenwart gebracht werden können.

 

Das Josef-Hoffmann-Museum in Brtnice wird neben zwei saisonale Ausstellungen im Sommer 2022 auch eine neue Dauerausstellung beherbergen, die aktuelle Trends in der Museumspräsentation aufgreift und von einer Kinderpublikation über Josef Hoffmann begleitet wird. Die Scheune im Museumsgebäudes wird unter der Schirmherrschaft der Stadt Brtnice renoviert und in einen multifunktionalen Raum für temporäre Ausstellungen und begleitende Kultur- und Bildungsveranstaltungen im Zusammenhang mit Josef Hoffmanns Erbe umgewandelt. Die Scheune wird zum zentralen Treffpunkt für die Projektaktivitäten aller Partner. Nach ihrer Rekonstruktion wird hier 2022 eine von der Moravská Galerie /Mährischen Galerie und dem MAK vorbereitete permanente Virtual-Reality-Ausstellung eröffnet, die auf den Ergebnissen des von der NDU durchgeführten Forschungsprojekts „Traces of Modernity“ basiert.

 

Der interregionale Austausch wird durch ein Gastdozent*innen-Programm mit Workshops und Vorträgen für verschiedene Zielgruppen vertieft. Diese Art der Vernetzung ermöglicht einen Ausbau bestehender Erfahrungen und bietet die Möglichkeit für kreative Weiterentwicklung. Das Vermächtnis von Josef Hoffmann wird zudem durch eine phantasievolle „Überschreitung“ der Grenzen des Gebäudes des Josef-Hoffmann-Museums gesichert, indem ein Wander- und Radlehrpfad auf den Spuren von Josef Hoffmann für Kinder und Erwachsene in Brtnice und Umgebung eingerichtet wird.

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