EU Forschungsprojekt "Kith & Kin"

"Kith & Kin"

Kick-off für das EU-Forschungsprojekt "Kith & Kin"

Vor kurzem fand das erste Forschungstreffen im Rahmen des EU-Projektes "Kith & Kin" im TechGate in Wien statt. Ein internationales Konsortium mit Partnern aus Österreich, den Niederlanden und der Schweiz arbeitet zusammen, um gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die die Kommunikation zwischen Generationen vereinfachen soll. Das Gerät, das im Verlauf des dreijährigen Forschungsvorhabens entstehen wird, baut auf einem Tablet-Computer auf und soll die Verbindung beispielsweise zwischen Großeltern und Enkelkindern, die über große Entfernungen verstreut sind, erleichtern.

Das Forschungsteam seitens NDU, Sandra Dittenberger und Andrea Koscher, ist dabei hauptverantwortlich für die Erforschung der Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppen des Projektes und wird maßgeblich an der Produktgestaltung beteiligt sein.

NDU Projektleitung: Univ.-Prof. (NDU) Mag. Dr. Sandra Dittenberger
NDU Senior Researcher: Mag. Andrea Koscher, MDes
FFG Projekt 851848

Das EU-Forschungsprojekt wird von AAL Joint Programme finanziert. Folgende Institutionen sind am Projekt beteiligt:

AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Koordinator: Andreas Stainer-Hochgatterer)
New Design University
Wetouch
Hochschule Luzern - Technik & Architektur - iHomeLab
soultank AG
terzStiftung
YoooM bv.
CMO Flevoland

Zweites Konsortiumsmeeting in Luzern

Im Oktober 2016 fand das zweite Konsortiumsmeeting des drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes Kith & Kin beim Projektpartner Technische Hochschule Luzern in der Schweiz statt.

Die Entwicklung eines Kommunikationsgeräts, das Generationen über Telefon, Video, Fotosharing und gemeinsames Spielen verbindet, ist einen guten Schritt vorangekommen: Nach der ersten seitens NDU durchgeführten und bereits abgeschlossenen Nutzerbedarfsstudie, an der insgesamt 57 Erwachsene und Senioren aus den Niederlanden und der Schweiz teilnahmen, konnten wichtige Ergebnisse und Anforderungen an die zu entwickelnde Technologie in den nächsten Prozessschritt übergeleitet werden. Auf Basis von bereits in Form von Paper Mock-ups abgetesteten Designvorschlägen entschied sich das Kith & Kin Projektteam, im nächsten Schritt drei unterschiedliche funktionale Prototypen zu bauen und zu testen. In diese Tests werden wiederum ältere Nutzergruppen unserer User Partnerorganisationen terzStiftung in der Schweiz und CMO Flevoland in den Niederlanden miteingebunden.


Drittes Konsortiumsmeeting in Lelystad, Holland

Wichtiger Fortschritt bei der Entwicklung des Generationen verbindenden Kommunikationsgerätes
Das Konsortium des AAL-Projektes Kith & Kin hat sich Ende April für drei Tage in Lelystad in den Niederlanden getroffen. Dort wurden weitere wesentliche Entscheidungen für die Entwicklung des Generationen verbindenden Kommunikationsgerätes getroffen. Die Zusammenarbeit der technischen Partner wird noch enger verknüpft. Die Funktionen des ersten technischen Prototyps, der den Testpersonen der User Partnerorganisationen im September zur Abtestung vorgelegt wird, stehen nunmehr fest. Das Konsortium legt den Fokus vor allem auf die Benutzerfreundlichkeit des Gerätes und arbeitet weiter verstärkt an dem Ziel, für unsere potentielle Benutzergruppe einen intuitiven Zugang zu neuer Technologie zu gestalten.


UPDATE SEPTEMBER 2017 (I):
Abtestung des ersten Kith & Kin Prototypen in der Schweiz und den Niederlanden

Im September 2017 konnte das Kommunikationsgerät, das im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes Kith&Kin entwickelt wird, die Bewährung im Praxistest durchlaufen. Das Kommunikationsgerät soll generationenübergreifend benutzt werden können, selbst wenn die Benutzer über keine Erfahrungen mit Computern und Smartphones verfügen. Die Bedienung des ersten Prototypen erfolgt dabei über greifbare Objekte wie Knöpfe, Räder und Karten auf welchen die persönlichen Kontakte abgebildet sind.

Sechs Testpersonen in der Schweiz unterzogen den ersten Prototypen des Gerätes verschiedenen Prüfungen: Wie gut und einfach funktionieren die Bedienelemente, wie verständlich und nachvollziehbar sind die Bezeichnungen für die einzelnen Knöpfe, welche Funktionen begrüßen die Testpersonen, welche wünschen sie sich (zusätzlich). Die Testpersonen konnten mit praktischen und sehr hilfreichen Anregungen wertvolles Feedback für die Weiterentwicklung des Gerätes geben. Der Prototyp hat die Tests in der Schweiz erfolgreich bestanden. Alle fanden das Konzept und den Prototypen so interessant, dass sie gerne bei weiteren Tests wieder dabei sein möchten. Weitere Tests werden derzeit bei unseren Projektpartnern in den Niederlanden durchgeführt.

Weitere Infos unter http://www.kithnkin.eu oder auf Facebook https://www.facebook.com/KithnKinProject/

 

Update September 2017 (II):

Präsentation von Kith&Kin bei der AAATE17 Conference in Sheffield, UK

Bei der AAATE17 (Association for the Advancement of Assistive Technology in Europe) Conference vom 13. – 14.9.2017 präsentierte Andrea Koscher das paper “ICT inexpierienced elderlies: What would attract elderlies to use items of technology?”, das gemeinsam mit Sandra Dittenberger und Andreas Stainer-Hochgatterer (vom Projektpartner AIT) verfasst wurde. Die Arbeit beschäftigt sich im Rahmen der Entwicklung von Kith&Kin mit den Einflussfaktoren für die Nutzung technologischer Geräten innerhalb der Generation 70+.

Update März 2018: Kith & Kin Design-Workshop – Durchführung der zweiten Nutzerstudie

Die zweite bedarfsorientierte Nutzerstudie im Rahmen des Forschungsprojektes Kith & Kin wurde diesen März sowohl in der Schweiz als auch in den Niederlanden durchgeführt. Jeweils eine Gruppe älterer Personen unserer Zielgruppe 70+ diskutierte angeregt über ihre Vorstellung im Hinblick auf ein intergeneratives Kommunikationsgerät. NDU war dabei hauptverantwortlich für das Workshop Design, das sowohl Fragestellungen zu Gestaltungsaspekten wie Form, Handhabung, Farbe und Material als auch zu symbolischen und sogenannten Wohlfühlfaktoren umfasste. Dass dieses Gerät zum besonders leichten Video-Telefonieren sowie zum Verschicken von Bildern und Texten geeignet sein muss, war schon in vorangegangenen Gruppentreffen von erfahrenen Verbrauchern ermittelt worden. Nun ging es darum, mehrere Stunden konzentriert an der Gestaltung des Gerätes zu arbeiten, um diese Zwecke bestmöglich zu erfüllen. Um das zu entwickelnde Gerät für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer greifbarer und damit verständlicher zu machen, wurde dazu ein paper model entwickelt, anhand dessen am Zusammenspiel der unterschiedlichen Funktionalitäten und ihrer Ausgestaltung gearbeitet wurde.

Update Mai 2018: Konsortiumsmeeting in Zug, Schweiz

Prototyp des Kith & Kin Kommunikationsgerätes auf gutem Weg

Beim ersten diesjährigen Meeting wurde im Konsortium intensiv über die Ergebnisse der zweiten Nutzerstudie und deren Einbindung in die weitere Entwicklung des Kith & Kin Kommunikationsgerätes diskutiert. Älteren Personen, die wenig Computererfahrung aufweisen, soll der Zu- und Umgang mit Funktionen wie dem Versenden von Fotos und handschriftlichen Textnachrichten bestmöglich erleichtert werden.

Ein überarbeiteter Prototyp, mit dessen Hilfe ausgewählte Gesprächspartner sehr leicht angewählt werden können, sodass man mit ihnen Bild- und Ton-Kontakt hat, ist nahezu fertig. Die weiteren Module (Fotos aufnehmen und versenden, Textnachrichten erfassen und versenden, Inhalte aus dem eigenen Archiv aufrufen, Spiele mit bestimmten Personen spielen) müssen in den kommenden Monaten noch integriert werden, bevor ein weiterer Prototyp mit Personen der Zielgruppe 70+ abgetestet werden kann.

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