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Etage Liquide

Masterprojekt
Etage Liquide
Common Ground Floor - eine urbane Vision
Masterstudium Innenarchitektur & visuelle Kommunikation

Studentin Julia Lackner hat sich bei ihrem Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf Lebensmittel beschäftigt. 

Zentraler Gedanke ist eine selbstorganisierte, verantwortungsbewusste, nachhaltig handelnde Gemeinschaft, die in Verbindung mit dem flexiblen, reaktiven Raumangebot der „etage liquide“ Wert schöpft, produziert und verteilt. Geben und Nehmen sowie ein Verständnis für natürliche Ressourcen, Konservierung und Umgang tragen zur Kultivierung einer ursprünglichen Empathie bei. Die „etage liquide“ ist ein Raum, der sich selbst als gemeinsame Ressource und Commons versteht und als Ort der Produktion und Verbreitung von Nahrungsmitteln funktioniert. Konkret werden hier Nahrungsmittel angeliefert, oder lokal produziert, aufbewahrt, verarbeitet, verkocht, eingekocht, konserviert und gemeinsam verzehrt. Das Lebensmittelangebot wird durch 10 Grundnahrungsmittel bzw. Rohstoffe definiert, die durch Fermentierungsprozesse in ein ausgewogenes und vielfältiges Nahrungsmittelangebot erweitert werden. Verbraucht wird, was da ist. Den Mitgliedern steht hier ein wechselndes, saisonales Angebot zu Verfügung, das unter Beachtung des eigenen Bedarfs genützt werden kann. Durch die gemeinsame Planung der Verarbeitung und Konservierung der Produkte wird der anfallende Abfall so gering wie möglich gehalten. Hier werden Konservierungspraktiken, wie das Einmachen von Früchten praktiziert, kultiviert und weitergegeben. Alt und Jung sind gleichermaßen involviert und haben die Möglichkeit, gute Produkte für zu Hause abzuholen, gemeinsam Gekochtes vor Ort zu konsumieren.

Die Mitglieder der Gemeinschaft organisieren die Ausführung der anfallenden Aufgaben über einen Zeitplan. Durch die unmittelbare Nähe der etage liquide zu den jeweiligen Wohnorten, ergibt sich eine unverbindliche, flexible, niederschwellige Nutzung durch die Gemeinschaft. Die reduzierte Entfernung des alternativen Wohnraums begünstigt die Eingliederung des Konzepts in den gelebten Alltag. So wird die Schwelle zwischen privatem und öffentlichem Bereich zu Gunsten einer dritten gemeinsam gepflegten Sphäre aufgebrochen – transparent, einladend, kreativ und wohnlich. Die Raumaufteilung der "etage liquide" setzt auf eine grundlegende Zonierung, an die ein flexibles Spiel an räumlichen Möglichkeiten gekoppelt ist. Die Kernzonen verfügen über verschiedene klimatische Anforderungen, die sich atmosphärisch in unterschiedlichen Lichttemperaturen äußern. Variable Zonen, die Bereiche zum Verweilen, Kochen, Essen und Zubereiten umfassen, komplettieren das fließende Raumangebot. Die Einbindung des Lokals in seinen Ort, als Zweigstelle und Knotenpunkt regt das Gräzl im Sinne einer engeren Verknüpfung seiner Bewohner an. Rund um die Themen Essen, Konsum und Gastlichkeit vernetzt sich eine urbane, selbstorganisierte Gemeinschaft.

 

 

© Julia Lackner / NDU

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