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Rückblick: Summer School 2018

»Re-Create the City«: Ideenfindung für St. Pölten als Kulturhauptstadt Europas 2024

Vom 12.08. bis 18.08. fand eine Woche lang die von der New Design University (NDU) St. Pölten in Kooperation mit dem Bewerbungsbüro "St. Pölten 2024" veranstaltete Summer School 2018 statt. Unter dem Motto „Re-Create the City“ arbeiteten insgesamt 15 Studierende aus neun Nationen in zwei Workshops Ideen im Rahmen der Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt Europas aus. Am Samstag, 18.08. wurden die Ergebnisse den geladenen Gästen in Form einer Ausstellung präsentiert.

Die von der New Design University ins Leben gerufene Summer School 2018 beschäftigte sich mit der Bewerbung von St. Pölten als Kulturhauptstadt Europas 2024. Neben fünf Studierenden der NDU wurden weitere zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählter Universitäten mit dem Schwerpunkt Gestaltung aus bisherigen oder künftigen Kulturhauptstäden Europas zur Summer School 2018 eingeladen. Die von Peter Stasny, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Gestaltung, geleitete Summer School startete mit Vorträgen sowie einer Paneldiskussion, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die Thematik zu verschaffen. Im Anschluss fanden bis Freitag, 17.08. laufend zwei englischsprachige Workshops statt, die die Stadt St. Pölten im Prozess der Bewerbung unterstützen, aber auch zur stärkeren Identifizierung der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt beitragen sollen.

Dabei ging der von Dozenten Serdar Songür geführte Workshop „No maps for these territories – Superpose to (Re-Create) Re-Connect the City“ der Frage nach, wie ein Dialog zwischen Natur und Stadt hergestellt werden kann. Anhand des Natur- und Kulturortes „Sonnenpark“, der ein zentrales Element der Identität St. Pöltens einnimmt, erarbeiteten die Studierenden Konzepte für dessen (Weiter-) Entwicklung. Der von Dozenten Florian Sammer geführte Workshop fand unter dem Motto „Tracing Identities: Vélo-Dérives To Re-Create The City“ statt. In dem experimentellen Workshop wurde St. Pölten mit dem Fahrrad erkundet, um einerseits die „bikeability“ der Stadt zu testen und andererseits Eindrücke aus unterschiedlichen Perspektiven zu gewinnen und zu dokumentieren.
 


Die Ergebnisse wurden am Samstag, 18.08. den geladenen Gästen, darunter Mag. Albrecht Grossberger, NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH (Kaufmännischer Geschäftsführer), Mag. Martin Grüneis, Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur (Abteilungsleiter-Stellvertreter), DI Carolin Riedelsberger, NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH (Marketingleiterin) und BR Eva Prischl, St. Pölten Tourismus und Reisebüro (Leitung) im „NDU Temp.Space“ in der Rathausgasse präsentiert. Landtagsabgeordnete Doris Schmidl, die in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner kam, betonte in ihrer Ansprache, dass die Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 eine große Chance für die Stadt und die umliegende Region sei. Rektor Herbert Grüner unterstreicht dies und weist auch auf die Wichtigkeit für seine Universität hin. Stadtrat Harald Ludwig sieht dies ähnlich und betont, dass die Kreativität der NDU eine Chance sei, die genutzt werden muss. Jakob Redl, Mitinitiator der zivilgesellschaftlichen Plattform „KulturhauptSTART St. Pölten“ und Projektleiter des Bewerbungsbüros „2024“ ist sehr erfreut über das erste Kooperationsprojekt mit der kreativen Privatuniversität. „Vor allem die europäische Dimension der Summer School ist für die Bewerbung besonders wichtig“, erklärt Redl und fügt hinzu, dass die Inputs der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine frische Sicht auf St. Pölten bringen.

Die Summer School 2018 fand in Zusammenarbeit mit St. Pölten 2024 – NÖ Kulturlandeshauptstadt sowie in Kooperation mit der Bürger*innen-Plattform KulturhauptSTART, dem Sonnenpark und dem Verein Lames statt.

Die Endergebnisse der Summer School 2018 werden demnächst online und in Form einer Publikation veröffentlicht.

Konzeption und Leitung der Summer School: Peter Stasny
Workshopleitung: Florian Sammer, Serdar Songür
Assistenz: Christian Herzog, Michael Kropacek
 

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