Success Story: Von der Liebe zum Beruf |

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Success Story: Von der Liebe zum Beruf

Success Story: Von der Liebe zum Beruf

Innenarchitektur-Absolvent Christian Armstark entwirft mit seiner Firma anspruchsvolle Raumkonzepte und ist seit Ende 2019 Vizepräsident des Bunds österreichischer Innenarchitektur (BÖIA). In der Success Story erzählt er, warum ihm Raum Freude macht, was die Herausforderungen des Berufsstandes der Innenarchitekt*innen sind und warum das Pendeln von Wien nach St. Pölten ganz besondere Vorteile für ihn hatte.

Schon von Kindheitstagen an habe ich mich für Architektur und Mobiliar begeistert. Die HTL Hallstatt bescherte mir eine gute technische und gestalterische Grundausbildung und daher war die NDU eine logische Fortführung, um mich im Spannungsfeld Möbel, Raum und Architektur weiter zu entwickeln“, erzählt Christian Armstark vom Weg von seiner Heimatstadt Schärding am Inn über Hallstatt nach Wien und St. Pölten. Nach dem Bewerbungsgespräch, das 2006 noch im Museumsquartier stattfand, war die Entscheidung schnell klar: Auf nach St. Pölten, um Innenarchitektur und 3D-Gestaltung zu studieren. Die richtige Entscheidung, denn als Kreativschaffenden beeinflussen ihn manche Studieninhalte mehr als zehn Jahre nach seinem Bachelorabschluss noch immer: „Besondersdas Fach Kunst- und Kulturwissenschaften hat mir ein Grundverständnis für wissenschaftliches Arbeiten vermittelt, von dem ich bis heute profitiere, etwa in meiner eigenen Kommunikation und Repräsentation.“

 

Ein starkes Team

In Erinnerung geblieben sind Christian Armstark aber die Exkursionen während des Studiums, etwa nach Italien. Auch das tägliche Pendeln mit dem Zug hatte für Christian seine positiven Seiten und das hat einen ganz speziellen Grund: „Die Pendelfahrten von meinem damaligen Wohnort Wien nach St. Pölten waren manchmal schon lästig, aber auch oft eine lustige Zeit zum Austausch unter Kolleg*innen. Und bei manchen dieser Fahrten nahm auch meine Kommilitonin Sabine teil – eine wunderbare Frau, in die ich mich dabei verliebt habe.“ Am Ende des Studiums unternahmen Christian und Sabine auch gemeinsam eine Reise. „Auf Empfehlung des geschätzten Professors Dr. Stasny sind wir zu Recherchezwecken für unsere Diplomarbeit nach Weimar und Dessau gereist und haben das Bauhaus und die wichtigsten Bauten besucht. Dies war für uns in mehrfacher Hinsicht ein aufregender Roadtrip“, schmunzelt Christian. Mittlerweile sind die beiden verheiratet und haben zwei Töchter. Und auch beruflich sind die Armstarks ein eingeschworenes Team. Nach „Ausflügen“ in die Privatwirtschaft haben sie 2014 einen neuen Weg eingeschlagen und sich mit „Armstark – Gestaltung & Planung“ in Schärding selbstständig gemacht. „Unser Ziel ist es mit unseren Leistungen – sei es im privaten oder gewerblichen Bereich – Räume zu schaffen, die nicht nur die gestalterisch-künstlerischen sowie die technisch-konstruktiven Anforderungen erfüllen, sondern in mehrfacher Hinsicht den Nutzern Mehrwert bieten“, erzählt Christian ganz nach dem Firmenmotto: „Raum macht Freude“. In den mehr als sechs Jahren seit der Unternehmensgründung ist viel passiert. Während zu Beginn der Selbstständigkeit noch im Homeoffice-Büro gearbeitet wurde, konnten die Armstarks vergangenes Jahr in ganz neue Büro- und Ausstellungsräume ziehen. Verstärkt wird das Team außerdem seit 2019 von HTL-Absolventin Anna Fasthuber, die für Planung und Projektbetreuung zuständig ist. „Zwischen der Gründung und heute liegen etwa 90 Kundenprojekte mit denen wir stetig gewachsen sind. Die Projekte reichen von Neugestaltungen einzelner Privaträume, über die Begleitung von Projekten in der Gebäudesanierung und Innenausbau bis hin zur Gestaltung und Ausstattung von Büro- und Geschäftsräumen“, so Christian.

 

Als unsicheren aber unabhängigen Traum bezeichnet der Oberösterreicher die Selbstständigkeit. Das hat auch die Coronazeit gezeigt. Zu Beginn war das Innenarchitektur-Büro mit einem plötzlichen und kurzfristigen Abbruch von Aufträgen und einem Einbruch bei neuen Anfragen konfrontiert. „Diese Phase haben wir aber als Team sehr gut gemeistert.Seit Herbst 2020 sind wir stärker ausgelastet als je zuvor und haben so selbst erlebt, dass unsere Branche – zumindest aktuell – zu den sogenannten Krisengewinnern zählt. Das lässt mich sehr positiv, motiviert und voller Tatendrang auf die noch vor uns liegenden Herausforderungen blicken.“

 

Handlungsbedarf in der Innenarchitektur

Eine neue Herausforderung und gleichzeitig auch eine große Ehre war für ihn Ende 2019 die Wahl zum stellvertretenden Präsidenten des Bund österreichischer Innenarchitektur, der österreichweiter Interessensverband von Innenarchitekt*innen sowie im Bereich Innenarchitektur, Raum- und Objektgestaltung Tätigen. „Der Berufsstand der Innenarchitekt*innen hat meines Erachtens – zumindest in Österreich – nicht das Standing, das dieser verdienen würde. Mit meiner Mitarbeit im BÖIA möchte ich dazu beitragen, dieses in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern“, erklärt Christian seine Motivation. Wenn man über den Tellerrand oder über die Landesgrenzen hinausblickt, sei es erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich der Beruf etabliert und rechtlich eingebettet ist: „Da gibt es viel Handlungsbedarf in Österreich.“ Aktuell beschäftigt ihn mit seinen BÖIA-Kolleg*innen die Modernisierung des Vereins, der immerhin schon mehr als 60 Jahre lang besteht.

Über Langeweile kann sich der Innenarchitekt jedenfalls nicht beklagen. „Fast jeder Tag ist aufregend und bietet mir die Gelegenheit, mich zu verwirklichen. Das gilt nicht nur für die Entwurfsphasen, die mir Spaß machen. Oft sind es die kleinen Erfolge wie gute Gespräche und begeisterte Rückmeldungen von Kund*innen oder Professionist*innen, die mir täglich neue Motivation bringen.“ Freizeit und Beruf würden bei ihm öfters verschwimmen, erzählt er. Grund dafür ist die Liebe, im doppelten Sinn. „Dann ist da aber zum Glück auch noch die wirkliche Familienzeit, in der unsere beiden Töchter die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit verdient haben.“

 

 

Mehr Infos:

Armstark, Planung & Gestaltung (armstarkdesign.com)

 

(c) Armstark – Planung & Gestaltung

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