Success Story: Schaffa, schaffa, Typo baua |

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Success Story: Schaffa, schaffa, Typo baua

Success Story: Schaffa, schaffa, Typo baua

Engagement und Leidenschaft charakterisieren Grafikdesign-Absolventin Sarah Wehinger wohl am besten. Als Studienassistentin arbeitete sie an zahlreichen Projekten mit, als persönliches Highlight bezeichnet sie ihre Bachelorarbeit. 2020 machte sie sich selbstständig und beschäftigt sich nun auch beruflich mit dem, das sie im Studium am meisten begeisterte: Typographie sowie Buch- und Magazingestaltung.

In Vorarlberg aufgewachsen, hat Sarah schon von klein auf gerne mit ihren Händen gearbeitet. Als Kind war ihr bevorzugtes Material noch Holz, beeinflusst durch den Tischlerberuf ihres Vaters.

Nach der Erkenntnis, dass unser Schulsystem und ich keine Freunde mehr werden, zog ich als Jugendliche die Reißleine und beschloss eine Lehre zu machen. Dass es schließlich Mediendesign wurde, war eher zufällig, aber spontane Entscheidungen sind oft die besten“, erzählt sie. „Als ich dann mit der Ausbildung fertig war, hatte ich das Gefühl, dass hinter den sieben Bergen noch spannende Dinge auf mich warten“. 2017 zog es sie daher nach St. Pölten, um sich drei Jahre lang intensiv ihrer Leidenschaft für Grafikdesign an der New Design University widmen zu können.

Mein Ziel im Studium war es, überall meine maximale Energie reinzustecken, damit ich überall das Beste für mich rausholen kann. Extrem viel konnte ich im Bereich wissenschaftliches Arbeiten lernen, dank Doz. Mag. Dr. Sergius Kodera.“

Des Weiteren engagierte sich Sarah als Studienassistentin, arbeitete an Workshops mit sowie am Ausstellungsdesign zur NDU-Ausstellung auf der Vienna Design Week 2020. Zum Jahreswechsel zeigte sie sich außerdem für die visuelle Gestaltung des neuen NDU-Slogans verantwortlich, der nun „kreativ. mutig. anders." lautet.

 

Die pure Freude am Machen

Aus der Vielfältigkeit des Bachelorstudiums „Grafik- & Informationsdesign“ kristallisierte sich für Sarah im Laufe der Zeit die Begeisterung für die Themenbereiche Typographie, Magazin- und Buchgestaltung heraus. Wenn sie an alle Projekte aus dem Studium zurückdenkt, ist sie besonders zufrieden mit ihren zwei Magazinen uffe.umme.ahe und The Last of England.

Ihr absolutes Highlight war aber das Bachelorprojekt „Blickwinkel – Gegen das Vergessen für ein Erinnern und Verstehen“, wo sie ihr Interesse für Geschichte mit der Leidenschaft für Gestaltung kombinieren konnte. Ziel war es, jungen Leute ein Verständnis für den Zweiten Weltkrieg, über Konzentrationslager und alle Blickwinkel dazwischen zu vermitteln. So sind mehrere Publikationen mit jeweils einem Schwerpunkt enstanden.

Neben der Arbeit am Bachelorprojekt lag ihr Hauptfokus 2020 auf dem NDU-Forschungsprojekt „Leerstehende Industrie- und Betriebsgebäude in Niederösterreich und deren Nachnutzung“, wo sie den Katalog sowie die nachfolgende Broschüre gestaltete. Außerdem layoutet und gestaltet sie für das Magazin „Lebensart“. „Ich liebe es einfach große Mengen an Inhalt zu bekommen und diese grafisch optimal aufzubereiten“, so die 26-Jährige, die ihren Antrieb auch als pure Freude am Machen bezeichnet.

Sarah wäre nicht sie selbst, wenn ihr nicht stets viele neue Ideen im Kopf herumgeistern würden. „Ein Konzept für ein mögliches Buchprojekt ist gerade im Entstehen, da gibt es aber noch viel konzeptionelle Arbeit zu tun, bis das spruchreif wird – ich arbeite zuerst immer alles so gut wie möglich aus, damit ich weiß, wo ich hin will.“

Und ihr Heranwachsen in einem handwerklichen Umfeld prägt sie immer noch: „Auch mal weg vom Bildschirm und mit den Händen zu arbeiten finde ich enorm wichtig“, erzählt sie. In der nächsten Zeit möchte sie daher eigene Druckplatten herstellen sowie mit Fräsen und 3D-Druck experimentieren.

Und was macht sie in ihrer Freizeit, wenn sie sich nicht gerade in Typographie vertieft ist oder an einem Buch arbeitet? „Na, dann lese ich Bücher über Typographie, was denn sonst?“, scherzt Sarah. „Ok, manchmal sind es auch Bücher zu anderen Themen, vor allem Geschichte und Wissenschaft faszinieren mich.“ Zum Ausgleich spielt sie auch gerne Tennis, ihre zweite große Leidenschaft, wie sie sagt: „Egal wie stressig es gerade ist, sobald ich meinen Schläger in die Hand nehme und auf den Platz gehe, liegt der Fokus auf der gelben Filzkugel. Die Welt drumherum kann ich so einfach wahnsinnig gut ausblenden.“

Für angehende Studierende hat Sarah auch einen Tipp parat: „Von nichts kommt nichts.Nutzt die Zeit und die Möglichkeiten an der Uni, engagiert euch, probiert neue Dinge aus und saugt alles Wissen auf.“ Und wem, wenn nicht Sarah kann man diesen Ratschlag sonst glauben?

 

Mehr Infos:

www.sarahwehinger.at

www.instagram.com/sarah.wehinger

 

(c) Sarah Wehinger

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