stadtGRÜNraum

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Melanie Nike Müller

26.04.2016

Ausgangspunkt für den Entwurf waren Überlegungen zum Thema Stiegen im öffentlichen Raum. Ziel war es einen Mehrwert für diesen zu schaffen und Stiegen nicht nur als Erschließungselement zu sehen, sondern einen Ort mit Aufenthaltsqualität zu generieren.

Der gewählte Ort ergibt sich aus einer vorangegangenen Analyse von unterschiedlichen Stiegen im öffentlichen Raum von Wien. Die Stiege und der vorgelagerte Platz vor der Kirche Maria am Gestade sind durch ihre Topografie und zentrale Lage besonders interessant. Ansatzpunkt für den Entwurf ist, dass das Straßenniveau vor der Kirche durch eine Stiege, der Marienstiege, bereits erschlossen ist. Die Schaffung eines alternativen Zuganges bildet somit den Reiz der planerischen Aufgabe.


(c) Melanie Nike Müller/NDU


Der erste Schritt in meinem Entwurf ist die partielle Begrünung der Stiege und des davor liegenden Platzes. Ziel ist es, einen öffentlich nutzbaren Grünraum zu schaffen, der zum Verweilen einlädt und die Natur in die Stadt zurück bringt. Der Baumbestand wird dabei genauso berücksichtigt wie die unterschiedlich gestaffelten Höhenniveaus des ursprünglichen Geländes. Die stellenweise „freigelegten“ Stiegenabschnitte bilden die Erschließung zum benachbarten Geschäftslokal und sollen eine Art „Blick in die Vergangenheit“ ermöglichen. In einem zweiten Schritt wird eine barrierefreie Alternativerschließung in Form einer Rampe geschaffen, die sich vom oberen bis zum unteren Straßenniveau erstreckt und über dem begrünten Areal „schwebt“.

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