KUNST AM SEE

von Sara Baier

08.10.2012

Die Grundidee dieses Projektes war es, Appartments bzw. kleine Häuser für Künstler zu entwerfen, die als Ateliers und Kunstwerkstätten genützt werden können. Da es sich beim Bestandsobjekt um ein sehr schmales, längliches Grundstück handelt und nicht genügend Bauplatz zur Verfügung stand, entwickelte sich die Idee, auf dem Wasser zu bauen. Insgesamt sind sieben schwimmende Ateliers entstanden, die an beliebiger Stelle des Steges andocken können.

Das auf dem Grundstück des Bestandsobjektes errichtete Hauptgebäude sieht einerseits eine Gallerie und andererseits einen Gemeinschaftsraum für die Künstler und Designer in residence vor. Hier wird gemeinsam gekocht, gesessen und geplaudert. Um die Kommunikation untereinander zu fördern, ist in diesem Raum nur ein einziger großer Tisch vorhanden. Die Glasfassade des Raumes kann fast vollständig mittels Glasschiebewänden geöffnet werden. Somit vergrößert sich der Raum zum Garten hin, der mit weiteren Sitzmodulen bestückt ist. In der Gallerie finden regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Jene Künstler, die in den schwimmenden Ateliers wohnen, können ihre Kunstwerke und Bilder in dieser Räumlichkeit präsentieren und den Kunden und InteressentInnen zum Kauf anbieten.

Damit Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten variieren können, befindet sich neben dem Ausstellungsbereich ein Lagerraum, in dem Module, Stellwände und Beleuchtungen aufbewahrt werden können. Dieser Raum ist über den Gemeinschaftsraum, die Gallerie und den Außenbereich erreichbar. Die großen Glassfassaden des Gebäudes bieten vorbeikommenden Anrainern, Sammlern und Touristen Einblick in das Haus bzw. auch auf die Ateliers am Wasser.


Um möglichst viel Platz im Atelier zu ermöglichen, wurden die Funktionen Kochen, Schlafen, Verstauen, Duschen und Toilette in einer Multifunktionsbox zusammengefasst. Mittels Rollen kann die Box bewegt und in einem eigenen Raum verstaut werden. Die Toilette und die Kochnische sind auch dann zugänglich, wenn die Box verstaut ist. Sämtliche andere Bereiche können nur dann benützt werden, wenn die Box herausgeschoben wird.

 

Betreuer:

- Steuart Harrison

- Alistair Neil Harkess, neil.harkess(at)ndu.ac.at

- Martina Küng Fürlinger, martina.kuengfuerlinger(at)ndu.ac.at

- Christine Schwaiger, christine.schwaiger(at)ndu.ac.at

- Heimo Schimek

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